Z MACHINE (2009)


Quartet for two Pianos and two Percussions


Commissioned by Peter Sadlo




I. Plasma
II. Pulsar
III. American dream

Playing time: 15:00
Opus/Year: 2009
Genre: Chamber music
Instrumentation: 2 Pno, 2 Perc
Premiere performance: 11.06.2009 / Schwetzingen / D / Rokokotheater / (Schwetzinger Festspiele)
Peter Sadlo, Klaus Schwärzler - Percussions; Alice Sara Ott, Mona Asuka Ott - Pianos

Music Score available at Sikorski Music Publishers


Review (German):
"Gemeinsame Grenzgänge unternahmen die Schlagzeuger Peter Sadlo und Klaus Schwärzler und die Pianistinnen und Schwestern Alice Sarah und Mona Asuka Ott bei den diesjährigen Schwetzinger Festspielen. Der katalanische Komponist und Pianist Ferran Cruixent besuchte bis 2006 die Meisterklasse von Dieter Acker an der Münchner Musikhochschule nachdem er zuvor in Barcelona Klavier, Musiktheorie, Geige und Gesang Studiert hatte. Wie seinem Lehrer, liegt ihm daran, mit allen Mitteln moderner Tonsprache zu arbeiten und ohne Konzessionen ans kompositorische Niveau eine auch für solche Hörer fassliche Musik zu schreiben, die sich nicht als ausgesprochene Experten für neue Musik sehen. Sein Repertoire umfasst Stücke für solistische und Kammerbesetzungen, aber auch für grosses Orchester, Chor und Multimedia. Mit Peter Sadlo arbeitet er seit einiger Zeit eng zusammen.

'Z machine' nimmt Bezug auf eine technische Versuchsanlage in Alburquerque (in den USA) die dazu dient, Materialversuche bei sehr hohen Temperaturen und Drücken durchzuführen. Langfristiges Ziel ist die Entwicklung eines Kernfusionskraftwerks.

Cruixent ist dies um die Bedeutung dieser Maschine für die Menschheit und die aus ihren Möglichkeiten resultierenden, kulturellen Konsequenzen zu tun. So stellt die Komposition nicht nur das technologische avancierte der Maschine dar, sondern versuch zugleich das archaische einer Begegnung des Menschen mit den neuen technischen Möglichkeiten auszudrücken. Diese sei nur mit der Entdeckung de Feuers vergleichbar, sagt Cruixent. Utopie und Bedrohung gleichermassen liegen hier im technischen Fortschritt.

Bei den diesjärigen Schwetzinger Festspielen wurde das Stück am 11. Juni uraufgeführt."


SWR, 2009
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